Bei Erdölbohrungen und -messungen werden vorwiegend nichtmagnetische Werkzeuge eingesetzt, um Störungen der Arbeitsumgebung magnetischer Messgeräte (wie Gyroskope, Magnetometer usw.) zu vermeiden und so die Genauigkeit von Richtbohrungen oder geomagnetischen Messungen zu gewährleisten. Nachfolgend finden Sie eine Klassifizierung und Beispiele gängiger nichtmagnetischer Werkzeuge in der Erdölindustrie:
1. Nichtmagnetische Bohrgestänge(NMDC)
Zweck: Wird beim Richtbohren zur Unterbringung von MWD/LWD-Geräten (Measurement While Drilling/Logging While Drilling) verwendet, um magnetische Störungen zu vermeiden.
Material: Typischerweise aus nichtmagnetischen Legierungen (z. B. Monel, Edelstahl oder Nickelbasislegierungen).
Eigenschaften: Hohe Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und extrem niedrige magnetische Permeabilität.

2. Nichtmagnetische Stabilisatoren
Zweck: Stabilisierung des Bohrgestänges und Aufrechterhaltung der Bohrlochrichtung bei gleichzeitiger Vermeidung von Störungen der magnetischen Messungen.
Ausführung: Ähnlich wie nichtmagnetische Bohrgestänge, jedoch ausgestattet mitStabilisatorKlingen.

3. Nichtmagnetische Substrate
Zweck: Verschiedene Komponenten des Bohrstrangs verbinden und einen nichtmagnetischen Übergangsabschnitt bereitstellen.
Typen: Dazu gehören nichtmagnetische Frequenzweichen-Subwoofer, nichtmagnetische Aufhängungs-Subwoofer usw.
4. Nichtmagnetische Gläser
Zweck: Bereitstellung von Rüttel- und Lösefunktionen beim Richtbohren, ohne die magnetischen Werkzeuge zu beeinträchtigen.
5. NichtmagnetischSchwergewichtiges Bohrgestänge (HWDP)
Zweck: Austausch einiger Bohrgestänge zur Reduzierung des Bohrstranggewichts bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung einer nichtmagnetischen Umgebung.
6. Nichtmagnetische Bohrlochmessgeräte
Zweck: Wird bei der Wireline-Logging- oder Logging While Drilling (LWD)-Methode verwendet, um Formationsparameter (z. B. Widerstand, natürliche Gammastrahlung) ohne magnetische Störungen zu messen.
Beispiele: Nichtmagnetische natürliche Gammastrahlenmessgeräte, nichtmagnetische Widerstandssonden usw.
7. Nichtmagnetische Lenkwerkzeuge
Ziel: Zusammenarbeit mit Steuerungsbohrsystemen, um sicherzustellen, dass die Bohrlochverlaufskontrolle nicht durch Magnetismus beeinträchtigt wird.
8. NichtmagnetischGehäuseund Gehäusezubehör
Zweck: Wird in Abschnitten verwendet, in denen magnetische Messungen erforderlich sind, um Störungen bei nachfolgenden Messungen zu vermeiden.
Schlüsselmaterialientechnologien
Nichtmagnetische Werkzeuge werden typischerweise aus folgenden Materialien hergestellt:
- Monel-Legierung (Nickel-Kupfer-Legierung)
- Austenitischer Edelstahl (z. B. Edelstahl 304/316)
- Nickelbasierte Legierungen (z. B. Inconel)
- Titanlegierungen (leicht und nicht magnetisch)
Anwendungsszenarien
- Richtbohrungen (in der Nähe von MWD/LWD-Systemen)
- Geomagnetische Messungen oder Geosteering
- Hochpräzise Bohrlochverlaufskontrolle
- Vermeidung von Störungen bei magnetischen Messgeräten (z. B. NMR-Messungen)
Vorsichtsmaßnahmen
- Anforderungen an die magnetische Permeabilität: Typischerweise sollte die relative Permeabilität ≤1,01 betragen (nahezu wie bei Luft).
- Temperatur und Korrosion: Geeignete Werkstoffe müssen auf der Grundlage der Bedingungen im Bohrloch ausgewählt werden (z. B. H₂S, hohe Temperatur).
- Regelmäßige Inspektion: Die Materialien sollten auf Magnetismus überprüft werden, der durch Spannungen oder Korrosion nach längerem Gebrauch verursacht wurde.
Junnie Liu
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Veröffentlichungsdatum: 09. Mai 2025






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