Was ist die Thru-Tubing Inflatable Bridge Plug-Technologie?

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Was ist die Thru-Tubing Inflatable Bridge Plug-Technologie?

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Technologieeinführung: Aufgrund des erhöhten Wassergehalts im Rohöl müssen während der Öl- und Gasförderung Abschnitte von Bohrlöchern abgedichtet oder andere Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Bisherige Methoden bestanden darin, ein Bohr- oder Sanierungsgerät zu installieren, das Bohrloch abzusperren, das Produktionsrohr zu ziehen und einen Brückenstopfen einzusetzen oder den Grundwasserleiter mit Injektionszement abzudichten. Anschließend wurde die Ölförderleitung verlegt. Diese veraltete Technologie ist nicht nur mit hohen Produktionskosten verbunden, sondern führt auch unweigerlich zu einer erneuten Verschmutzung der ölproduzierenden Schicht und beeinträchtigt somit die Produktion. Zudem ist es schwierig, die Tiefe des Brückenstopfens zu kontrollieren. Baker Oil Tool hat kürzlich eine neue Technologie zur Abdichtung von Ölschichten vorgestellt, die sogenannte „Kabelset-Ölrohr-Expansionsbrückenstopfen-Technologie“. Diese Technologie zeichnet sich durch geringe Prozessanforderungen, niedrige Kosten und eine hohe Wirksamkeit aus. Der Brückenstopfen ist wiederverwendbar. Die wirtschaftlichen Vorteile sind insbesondere bei Seeoperationen deutlich.

Technische Merkmale: Für die Installation des Brückenpfropfens sind weder Bohr- noch Workover-Anlagen, Ölleitungen oder Coiled-Tubing-Ausrüstung erforderlich. Da die Bohrung nicht abgetötet wird, wird eine erneute Kontamination der Ölschicht vermieden. Im Vergleich zu herkömmlichen Werkzeugen wird mehr als die Hälfte der Zeit eingespart. Ausgestattet mit einem Magnetpositionierer zur präzisen Steuerung der Bohrtiefe. Hohe Kompatibilität und Einsatz mit allen Kabelsystemen möglich. Fernsteuerung ist besonders vorteilhaft an Orten wie Bohrplattformen, die für Coiled-Tubing-Einsätze ungeeignet sind. Der Brückenpfropfen kann durch verschiedene Rohr-, Futterrohr- und Bohrgestänge eingeführt oder darin installiert werden (siehe Tabelle unten). Er hält einem Druckunterschied von 41,3 MPa in beide Richtungen stand. Nach der Installation kann der Brückenpfropfen mit Zement fixiert werden. Er ist für höhere Druckunterschiede geeignet. Zum Bergen und Herausziehen kann Coiled Tubing oder Drahtseil verwendet werden.

Funktionsprinzip: Zuerst werden die Werkzeuge in der unten gezeigten Reihenfolge angeschlossen und dann in das Bohrloch hinabgelassen. Der Magnetortungssensor ermöglicht das Absenken des Brückenstopfens auf eine zuverlässige Tiefe. Der Arbeitsablauf des Systems umfasst fünf Schritte: Absenken, Expansion, Druckbeaufschlagung, Entlastung und Bergung. Sobald die korrekte Position des Brückenstopfens festgestellt wurde, wird die Expansionspumpe an der Oberfläche mit Strom versorgt. Die Expansionspumpe filtert die Bohrlochabtötungsflüssigkeit, saugt sie an, setzt sie unter Druck und wandelt sie in Expansionsflüssigkeit um. Diese wird dann in den Gummizylinder des Brückenstopfens gepumpt. Der Setzvorgang des Brückenstopfens wird über den Stromfluss am Bodenmonitor gesteuert und überwacht. Beim Start des Pumpens in den Brückenstopfen zeigt der anfängliche Stromwert an, dass das Setzwerkzeug in Betrieb genommen wurde. Ein plötzlicher Anstieg des Stromwerts signalisiert die Expansion des Brückenstopfens und den Beginn der Druckbeaufschlagung. Ein plötzlicher Abfall des Stromwerts am Bodenmonitor zeigt an, dass das Setzsystem gelöst wurde. Die Setzwerkzeuge und Kabel bleiben lose und können recycelt werden. Der gesetzte Brückenstopfen hält dem hohen Druckunterschied sofort stand, ohne dass zusätzliches Asche- oder Zementgießen erforderlich ist. Er kann durch Einfahren in das Bohrloch mit Seilausrüstung in einem Arbeitsgang geborgen werden. Druckausgleich, Druckentlastung und Bergung können somit in einem einzigen Arbeitsgang abgeschlossen werden.


Veröffentlichungsdatum: 11. November 2023