Vorsichtsmaßnahmen beim Betrieb von Bohrlochkopfventilen
Beim Öffnen oder Schließen desVentilBei einigen Ventiltypen befindet sich zwischen Griff und Ventilspindel ein Scherbolzen; wird zu viel Kraft angewendet, bricht dieser Scherbolzen automatisch, um die internen Bauteile des Ventils zu schützen.
Das Hauptventil sollte in einem fördernden Ölbrunnen nicht zum Absperren verwendet werden, außer in Notfällen. In solchen Fällen kommen üblicherweise Abstreif- oder Flügelventile zum Einsatz.
In einem Ölbrunnen mit Förderstrom kann es bei jedem Schließen des Ventilschiebers zu einer Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit der Bohrlochflüssigkeit während des Schließvorgangs kommen, was zu Verschleiß an der Dichtfläche führen kann.
Der Austausch von Ventilsitz und -schieber (mit Ausnahme des Hauptventils im Bohrlochkopf) ist einfacher und sicherer als der Austausch des Hauptventils.
Bei jedem Schließen des Ventils muss die Anzahl der Umdrehungen zum Betätigen des Ventils genau gezählt werden. Dies ist eine notwendige Kontrollmaßnahme, um zu verhindern, dass Werkzeuge oder Kabel sich verhaken, wenn der Werkzeugstrang oder das Kabel vollständig in den Schmierer eingeführt werden kann.
Rohraufhängung
Der Rohrhalter dient zur Abstützung des Produktionsrohrs im Rohrkopf. Die Dichtung am Hauptkörper des Rohrhalters bildet eine hydraulische Abdichtung zwischen Rohrhalter und Rohrkopf. In den meisten Fällen ist der Rohrhalter mit einem verlängerten Hals ausgestattet, der am unteren Ende des Adapterflansches abdichtet und so das Bohrlochfluid mit einer dichten Barriere vom Ringraum des Rohrkopfes isoliert.
Die interne Struktur des Rohraufhängers ermöglicht die Installation des Gegendruckventils (BPV). Der Hauptkörper des Rohraufhängers ist mit einer Schnittstelle zum Anschluss einer kleinen Steuerleitung ausgestattet, die mit dem Kugelventil im Bohrloch verbunden ist. Die Gewindeanschlüsse an Ober- und Unterseite des Rohraufhängers sind auf den Durchmesser des hängenden Steigrohrs abgestimmt. Während der gesamten Betriebsdauer des Bohrlochkopfes ist der Rohraufhänger die am häufigsten demontierte und ausgetauschte Komponente.
Weihnachtsbaum
Der sogenannte Bohrlochkopf-Anschlussbaum (auch „Weihnachtsbaum“ genannt) ist eine Vorrichtung, die aus mehreren Ventilen und Verbindungsstücken besteht. Er dient der Steuerung des Bohrlochflüssigkeitsflusses und ermöglicht den Zugang zum Steigrohr bzw. zur Produktionsleitung. Der Adapterflansch befindet sich am unteren Ende des Anschlussbaums und ist mit dem Flansch am oberen Ende des Bohrlochkopfes verbunden; seine Größe und Druckfestigkeit entsprechen denen des Bohrlochkopfflansches.
Das Innenprofil dieses Adapterflansches ist für den verlängerten Hals des Rohraufhängers ausgelegt, und einige Adapterflansche verfügen zusätzlich über eine Sekundärdichtung. An der Außenseite des unteren Flansches befinden sich mehrere Anschlüsse für Prüf- und Entlüftungsöffnungen. Diese Schnittstellen dienen der Aktivierung des Sekundärpackers und der Durchführung von Ringraumdichtungstests zwischen den beiden zusammenpassenden Flanschen, der unteren Ringraumdichtung und dem Sekundärpacker. Um die Schnittstelle am Hals des Rohraufhängers anzupassen, wird eine zusätzliche Schnittstelle für die Flüssigkeitszufuhr der Steuerleitung zum Bohrlochsicherheitsventil verwendet. Der obere Anschluss dient dem ersten Ventil des Weihnachtsbaumventils. Bei einer verschraubten Weihnachtsbaumkonfiguration ist der Adapterflansch üblicherweise fest mit dem Weihnachtsbaumventil verbunden und wird als Bestandteil der Weihnachtsbaumeinheit bezeichnet.
Bei einem modularen Weihnachtsbaum bildet der Adapterflansch den unteren Flansch des Weihnachtsbaums.
Bohrlochkopf-Ausrüstung ist eine unverzichtbare Schlüsselkomponente der Öl- und Gasförderung und entscheidend für die Sicherheit der Bohrlocharbeiten sowie die kontinuierliche Produktion. Die Installation der Bohrlochkopf-Ausrüstung muss strikt nach standardisierten Verfahren erfolgen, um ihre einwandfreie Funktion zu gewährleisten und schwerwiegende Unfälle wie Öl- und Gaslecks sowie Blowouts zu verhindern. Dieser Artikel beschreibt detailliert die Verfahren, spezifischen Schritte und Vorsichtsmaßnahmen für die Installation von Bohrlochkopf-Ausrüstung und erläutert anhand praktischer Betriebserfahrung, wie ein sicherer, zuverlässiger und langfristiger Betrieb der Ausrüstung sichergestellt werden kann.
I. Grundlegender Aufbau und Funktionsübersicht der Bohrlochkopfausrüstung
1. Grundlegende Zusammensetzung der Bohrlochkopfausrüstung Die Bohrlochkopfausrüstung besteht aus mehreren Geräten, die im Wesentlichen folgende Komponenten umfassen:
- Bohrlochkopfflansch: Ein Übergangselement zur Verbindung von Bohrlochkopf und Bohrturm.
- Bohrrohrkopf: Trägt das Gewicht der Bohrrohre und dient als Stütze für nachfolgende Bohrgestängearbeiten. Der Bohrrohrkopf besteht aus einem Basisflansch und einer Halterung, die die Bohrrohre trägt.
- Weihnachtsbaum: Die zentrale Komponente der Bohrlochkopfausrüstung, die die Öl- und Gasfördermenge und den Bohrlochkopfdruck steuert, einschließlich Schieber, Drosselventile, Manometer usw.
- Absperrschieber: Wird hauptsächlich zur Steuerung des Öffnens und Schließens des Bohrlochkopfes verwendet, um Blowouts oder Öl- und Gaslecks zu verhindern.
- Drosselventil: Dient zur Regulierung des Öl- und Gasdurchflusses und gewährleistet so die Kontinuität und Sicherheit der Produktion.
- Blowout-Preventer (BOP): Wird hauptsächlich zur Bohrlochkontrolle in Notfallsituationen eingesetzt, um Blowout-Unfälle zu verhindern.
2. Hauptfunktionen der Bohrlochkopfausrüstung: Zu den Hauptfunktionen der Bohrlochkopfausrüstung gehören folgende Aspekte:
- Verbindung von Bohrlochverrohrung und Oberflächenanlagen: Die Bohrlochkopfausrüstung verbindet die Verrohrung und bietet eine stabile Unterstützung für den Weihnachtsbaum, während sie gleichzeitig einen Zugangspunkt für die Bohrlochbetriebsausrüstung darstellt.
- Kontrolle des Bohrlochkopfdrucks: Durch Vorrichtungen wie Absperrventile und Manometer kann der Bohrlochkopfdruck reguliert werden, um Öl- und Gaslecks zu verhindern.
- Gewährleisten Sie die Sicherheit der Bohrlochkontrolle: Durch die Installation von Vorrichtungen wie BOPs wird sichergestellt, dass auf plötzliche Situationen wie Blowouts während der Bohrlochoperationen schnell reagiert werden kann.
- Öl- und Gasdurchflussrate anpassen und steuern: Das Drosselventil in der Bohrlochkopfausrüstung ermöglicht eine präzise Steuerung der Öl- und Gasdurchflussrate und gewährleistet so die sichere Förderung von Öl- und Gasfeldern.
II. Installationsverfahren für Bohrlochkopfausrüstung Die Installation von Bohrlochkopfausrüstung ist ein komplexer Prozess mit mehreren Schritten, die jeweils strikt nach den Standardarbeitsanweisungen durchgeführt werden müssen. Typischerweise umfasst das Installationsverfahren für Bohrlochkopfausrüstung die folgenden Schritte:
- Vorbereitende Arbeiten vor Baubeginn
- Konstruktionsprüfung: Vor der Installation der Bohrlochkopfausrüstung prüft das Bauunternehmen die Bohrlochkopfkonstruktion, um sicherzustellen, dass Modell und Druckstufe der Bohrlochkopfausrüstung den Konstruktionsanforderungen entsprechen. Es ist zu gewährleisten, dass die Konstruktionszeichnungen und Ausrüstungslisten vollständig und korrekt sind.
- Anlagenprüfung: Prüfen Sie alle Komponenten der Bohrlochkopfausrüstung sorgfältig auf Unversehrtheit. Stellen Sie sicher, dass Komponenten wie Flanschflächen, Dichtungen, Schrauben und Muttern unbeschädigt sind und den geltenden Normen entsprechen. Prüfen Sie, ob Flansche und Dichtungen sauber und frei von Verunreinigungen sind.
- Baustellenvorbereitung: Stellen Sie sicher, dass die Baustelle eben, sauber und frei von Hindernissen ist. Führen Sie gegebenenfalls Brandschutz- und Staubschutzmaßnahmen auf der Baustelle durch, um ein sicheres und zuverlässiges Arbeitsumfeld zu gewährleisten.
- Werkzeugvorbereitung: Bereiten Sie verschiedene für die Installation benötigte Werkzeuge vor, darunter Schraubenschlüssel, Hebezeuge, Schmieröl, Dichtmittel usw.
2. Gehäusekopf montieren
Der Gehäusekopf ist eine der wichtigsten Komponenten der Bohrlochkopfausrüstung, und seine Installation muss von höchster Präzision sein.
- Flanschreinigung: Vor der Installation muss der Bohrlochkopfflansch gereinigt werden, um sicherzustellen, dass die Flanschfläche sauber und unbeschädigt ist und die Oberfläche der Dichtung sauber und eben ist.
- Dichtungseinbau: Bei der Montage des Gehäusekopfes ist die Auswahl der Dichtung von entscheidender Bedeutung. Um eine optimale Dichtwirkung zu gewährleisten, muss eine Hochdruckdichtung verwendet werden, die den Konstruktionsanforderungen entspricht. Die Dichtung sollte gleichmäßig zwischen den Flanschen platziert werden, um Versatz oder Schräglage zu vermeiden.
- Positionierung des Bohrlochkopfes: Heben Sie den Bohrlochkopf mithilfe eines Hebezeugs über den Bohrlochkopf, richten Sie ihn sorgfältig am Flansch aus und setzen Sie ihn langsam auf den Bohrlochkopfflansch. Überprüfen Sie mit einer Wasserwaage, ob der Bohrlochkopf waagerecht ist, und nehmen Sie gegebenenfalls Feinjustierungen vor.
- Anziehen der Schrauben: Die Flanschschrauben sind gemäß den Konstruktionsvorgaben gleichmäßig anzuziehen. Dabei ist ein über Kreuz verlaufendes Anzugsmuster anzuwenden und das Drehmoment schrittweise zu erhöhen, um die Dichtwirkung und eine gleichmäßige Kraftverteilung im Flansch zu gewährleisten. Das Drehmoment jeder Schraube muss den Anforderungen der Gerätespezifikation entsprechen.
3. Den Weihnachtsbaum aufstellen
Die Installation des Weihnachtsbaums ist einer der wichtigsten Schritte bei der Installation von Bohrlochkopf-Ausrüstung und dient der Kontrolle der Öl- und Gasfördermenge sowie des Bohrlochkopfdrucks.
- Flansch-Stumpfverbindung: Verbinden Sie den unteren Flansch des Gehäuses mit dem oberen Flansch des Gehäusekopfes. Prüfen Sie vor dem Verbinden erneut, ob die Flanschoberfläche sauber und eben ist und ob die Dichtung intakt ist.
- Hauptabsperrventil einbauen: Bei der Installation des Hauptabsperrventils ist auf die Ausrichtung und Position zu achten, um eine problemlose Steuerung des Bohrlochs zu gewährleisten. Tragen Sie beim Einbau des Hauptabsperrventils eine angemessene Menge Schmiermittel auf, um einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen.
- Anschluss von Seitenventilen und anderem Zubehör: Die Weihnachtsbaum-Ventilanordnung umfasst üblicherweise mehrere Absperr- und Drosselventile. Diese Ventile müssen gemäß den Vorgaben der Konstruktionszeichnung in der vorgegebenen Reihenfolge installiert werden, wobei die Dichtheit jedes Verbindungsstücks sicherzustellen ist.
- Installation des Manometers: Installieren Sie ein Manometer an einer geeigneten Stelle am Weihnachtsbaum, um den Bohrlochkopfdruck in Echtzeit zu überwachen.
4. Installieren Sie den Blowout-Preventer (BOP).
Der Blowout-Preventer (BOP) ist eine Schlüsselkomponente der Ausrüstung für Bohrlochkontrollmaßnahmen, und seine Installation ist von entscheidender Bedeutung. Der Installationsprozess muss strikt nach Standardverfahren durchgeführt werden.
- Überprüfung der Dichtungsleistung des BOP: Vor der Installation sollte eine detaillierte Inspektion des BOP durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Dichtungen intakt sind.
- Positionierung und Installation: Heben Sie den BOP mithilfe von Hebezeugen über den Bohrlochkopf, richten Sie ihn langsam am Bohrlochkopf aus und positionieren Sie ihn. Ziehen Sie anschließend die Flanschschrauben gemäß den Vorgaben fest, um eine sichere Verbindung zu gewährleisten.
- Druckprüfung: Nach Abschluss der BOP-Installation ist eine Druckprüfung durchzuführen. Der Bohrlochkopf wird üblicherweise unter Druck gesetzt, um die Dichtheit des BOP zu prüfen und sicherzustellen, dass kein Gas austritt oder Öl sickert.
5. Inbetriebnahme und Abnahme nach der Installation
- Bohrlochkopf-Druckprüfung: Nach der Installation ist eine umfassende Druckprüfung der Bohrlochkopfausrüstung erforderlich, um die Dichtheit und Druckbelastbarkeit des Geräts zu überprüfen. Der Prüfdruck muss den Auslegungsanforderungen entsprechen und beträgt üblicherweise das 1,5-fache des tatsächlichen Betriebsdrucks.
- Inbetriebnahme der Anlage: Prüfen Sie jedes Ventil des Verteilersystems, um sicherzustellen, dass die Ventile einwandfrei öffnen und schließen und das Drosselventil den Durchfluss stabil regelt. Überprüfen Sie die ordnungsgemäße Funktion des Manometers.
- Abnahme und Dokumentation: Nach Abschluss der Bauarbeiten sollten die zuständigen Ingenieure eine Abnahme durchführen, um zu bestätigen, dass die Installation den Konstruktionsvorgaben entspricht, und Installationsaufzeichnungen führen, die Informationen wie Gerätenummer, Installateure und Testergebnisse enthalten.
III. Vorsichtsmaßnahmen für die Installation von Bohrlochkopf-Ausrüstung
- Geräteinspektion und -wartung
- Vor der Installation ist eine detaillierte Inspektion aller Komponenten der Bohrlochkopfausrüstung durchzuführen, insbesondere von leicht beschädigbaren Teilen wie Dichtungen und Flanschflächen, um Beschädigungen oder Korrosion auszuschließen.
- Auswahl von Dichtungsmaterialien: Die Dichtungen der Bohrlochkopfausrüstung haben direkten Einfluss auf deren Sicherheit. Bei ihrer Auswahl müssen sie die Auslegungsdruck- und Temperaturanforderungen der Bohrlochkopfausrüstung erfüllen. Gängige Dichtungsmaterialien sind Gummi und Graphit.
- Anzugsmoment der Flanschschrauben: Flanschschrauben müssen mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen werden und dürfen weder zu fest noch zu locker sitzen. Die Schrauben müssen gleichmäßig belastet werden, um Dichtungsschäden durch ungleichmäßige Krafteinwirkung auf die Flanschfläche zu vermeiden.
2. Baustellensicherheitsmanagement
- Baustellensicherheitsvorschriften: Während der Installation der Bohrlochkopfausrüstung müssen die Bauarbeiter die Baustellensicherheitsvorschriften strikt einhalten, einschließlich des Tragens von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und der Umsetzung von Brand- und Explosionsschutzmaßnahmen.
- Bedienung der Hebezeuge: Die Installation von Bohrlochkopfgeräten erfordert in der Regel den Einsatz von Hebezeugen; die Bediener müssen eine professionelle Schulung erhalten, um die Sicherheit während des Hebevorgangs zu gewährleisten.
- Sicherheitsvorkehrungen für die BOP-Installation: Die BOP-Installation ist besonders wichtig an Bohrstellen mit hohem Blowout-Risiko. Der Bohrlochkopfdruck sollte während der Installation in Echtzeit überwacht werden, um Blowout-Unfälle zu vermeiden.
3. Technische Hinweise zur Installation
- Dichtleistung von Flanschverbindungen: Die Dichtleistung von Flanschverbindungen ist ein entscheidender Faktor bei der Installation der gesamten Bohrlochkopfausrüstung. Die Flanschoberfläche muss glatt und eben sein und darf keine Dellen oder Kratzer aufweisen; die Dichtung muss gleichmäßig und ohne Überlappung oder Versatz verlegt werden.
- Montagegenauigkeit des BOP: Die BOP-Montage erfordert hohe Präzision, insbesondere an Hochdruck-Bohrstellen. Es muss sichergestellt werden, dass die Verbindung zwischen BOP und Bohrlochkopf dicht ist.
4. Einfluss von Umweltfaktoren auf die Installation
- Klimatische Bedingungen: Die Installation von Bohrlochkopf-Ausrüstung erfolgt mitunter unter extremen klimatischen Bedingungen wie hohen oder niedrigen Temperaturen oder starkem Wind. Dichtungsmaterialien können sich bei schlechtem Wetter verändern; daher sollten die klimatischen Eigenschaften des Bohrlochstandorts bei der Auswahl der Dichtungsmaterialien berücksichtigt werden.
- Geländebeschaffenheit: Die Komplexität des Bohrplatzgeländes beeinflusst auch die Installation der Bohrlochkopfausrüstung. In komplexem Gelände wie Gebirgsregionen und Wüsten erhöht sich der Schwierigkeitsgrad der Bauarbeiten, weshalb eine ausreichende Vorbereitung des Standorts unerlässlich ist.
IV. Häufige Probleme und Lösungen bei der Installation von Bohrlochkopf-Ausrüstung
- Dichtungsausfallproblem
- Problembeschreibung: Nach der Installation der Bohrlochkopfausrüstung treten Probleme wie Öl- und Gasleckagen an der Flanschverbindung auf.
- Lösungen:
- Prüfen Sie, ob die Flanschfläche beschädigt ist; führen Sie gegebenenfalls eine Schleifbehandlung durch.
- Prüfen Sie, ob die Dichtung geeignet ist; tauschen Sie die Dichtung gegebenenfalls aus.
- Ziehen Sie die Flanschschrauben erneut fest, um sicherzustellen, dass ihr Drehmoment den Standardanforderungen entspricht.
2. Unflexible Ventilbetätigung
- Problembeschreibung: Nach der Installation sind die Ventile des Weihnachtsbaums während des Betriebs unflexibel oder lassen sich nicht vollständig öffnen oder schließen.
- Lösungen:
- Prüfen Sie den Schmierzustand des Ventils; füllen Sie gegebenenfalls Schmieröl nach.
- Prüfen Sie, ob die Einbaurichtung des Ventils korrekt ist; bauen Sie es gegebenenfalls neu ein.
- Entfernen Sie alle möglichen Fremdkörper im Inneren des Ventils, um sicherzustellen, dass der Kanal frei ist.
3. Fehlfunktion des Manometers
- Problembeschreibung: Nach der Installation kann das Manometer den Bohrlochkopfdruck nicht normal ablesen.
- Lösungen:
- Prüfen Sie, ob das Manometer korrekt installiert ist; installieren Sie es gegebenenfalls neu.
- Prüfen Sie, ob das Manometer beschädigt ist; ersetzen Sie es gegebenenfalls.
V. Fazit Die Installation von Bohrlochkopf-Ausrüstung ist ein entscheidender Schritt in der Öl- und Gasförderung. Ihre Sicherheit und Zuverlässigkeit hängen direkt mit der Produktionseffizienz und der Betriebssicherheit der Bohrstelle zusammen. Während der Installation müssen die Arbeiten strikt nach den vorgegebenen Verfahren und mit besonderer Sorgfalt bis ins kleinste Detail durchgeführt werden – insbesondere hinsichtlich der Dichtheit der Flanschverbindungen und der Installationsgenauigkeit des Blowout-Preventers (BOP). Gleichzeitig benötigt das Montagepersonal umfassende Betriebserfahrung und ein hohes Sicherheitsbewusstsein, um den langfristig stabilen Betrieb der Bohrlochkopf-Ausrüstung zu gewährleisten. In der Praxis sollten Anpassungen unter Berücksichtigung der spezifischen Umgebungsbedingungen der Bohrstelle vorgenommen werden, um die Effizienz und Sicherheit der Installationsarbeiten sicherzustellen.
Vorsichtsmaßnahmen beim Betrieb von Bohrlochkopfventilen
Ventilfunktion
Beim Öffnen und Schließen des Ventils ist Vorsicht geboten. Einige Ventiltypen sind mit einem Scherbolzen zwischen Griff und Ventilspindel ausgestattet; bei zu starker Krafteinwirkung bricht dieser Bolzen, um die internen Ventilkomponenten zu schützen. Außer im Notfall sollte das Hauptventil nicht zum Schließen eines fördernden Bohrlochs verwendet werden. Stattdessen kommen üblicherweise Spülventile oder Flügelventile zum Einsatz. Jedes Schließen des Ventilschiebers in einem fördernden Bohrloch führt die erhöhte Strömungsgeschwindigkeit der Bohrlochflüssigkeit während des Schließvorgangs zu Verschleiß an der Dichtfläche. Der Austausch von Ventilsitz und -schieber ist einfacher und sicherer als der Austausch des Hauptventils im Bohrlochkopf. Zählen Sie beim Schließen des Ventils unbedingt die Umdrehungen. Dies ist eine sinnvolle Kontrolle, um zu verhindern, dass sich Werkzeugstränge oder Kabel im Bohrlochkopf verfangen, falls das Werkzeug vollständig in den Schmierer eingefahren ist.
Rohraufhängung
Ein Rohrhalter ist eine Vorrichtung zur Unterstützung des Produktionsrohrs im Rohrkopf. Die Dichtungseinheit am Rohrhalterkörper gewährleistet eine hydraulische Abdichtung zwischen Rohrhalter und Rohrkopfkörper. In den meisten Fällen ist der Rohrhalter mit einem verlängerten Hals ausgestattet, der am unteren Ende des Adapterflansches abdichtet und so das Bohrlochfluid mittels einer Dichtungsbarriere von der Ringspaltverbindung des Rohrkopfes isoliert.
Das Innenprofil des Rohrhalters ermöglicht die Einführung des Gegendruckventils (BPV). Der Hauptkörper des Rohrhalters verfügt über Anschlüsse für die kleine Steuerleitung, die mit dem Kugelventil im Bohrloch verbunden ist. Die Gewindeanschlüsse an Ober- und Unterseite des Rohrhalters passen zum aufgehängten Steigrohrstrang. Während der Betriebsdauer des Bohrlochkopfes ist der Rohrhalter das am häufigsten demontierte und ausgetauschte Bauteil.
Weihnachtsbaum
Der sogenannte „Weihnachtsbaum“ ist eine aus Ventilen und Verbindungsstücken bestehende Baugruppe, die den Durchfluss von Bohrlochflüssigkeiten steuert und den Zugang zum Steigrohr bzw. zur Produktionsleitung ermöglicht. Der Adapterflansch ist ein Verbindungsstück am unteren Ende des Weihnachtsbaums, das mit dem Flansch am oberen Ende des Steigrohrkopfes verbunden wird und die gleichen Abmessungen und Druckstufen wie der Steigrohrkopfflansch aufweist.
Das Innenprofil dieses Adapterflansches ist auf den verlängerten Hals des Rohrhalters abgestimmt; bei manchen Adapterflanschkonstruktionen ist eine Sekundärdichtung integriert. Außen am unteren Flansch befinden sich mehrere Anschlüsse für Prüf- und Entlüftungsöffnungen. Diese Anschlüsse dienen zur Aktivierung des Sekundärpackers und zur Durchführung von Ringraumdichtungstests zwischen den beiden zusammenpassenden Flanschen, der unteren Ringraumdichtung und dem Sekundärpacker. Um den Anschluss am Hals des Rohrhalters anzupassen, wird ein zusätzlicher Anschluss verwendet, um Steuerleitungsflüssigkeit zum Bohrlochsicherheitsventil zu leiten. Der obere Anschluss ist für das erste Ventil des Weihnachtsbaumventils vorgesehen. Bei einem verschraubten Weihnachtsbaumventil ist der Adapterflansch üblicherweise ein integraler Bestandteil des Weihnachtsbaumventils und wird als Teil der Weihnachtsbaumeinheit bezeichnet.
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Veröffentlichungsdatum: 13. Januar 2026











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