Ablauf und technische Aspekte der Brunnenreinigung

Nachricht

Ablauf und technische Aspekte der Brunnenreinigung

Bei der Bohrlochreinigung wird eine Bohrlochreinigungsflüssigkeit mit bestimmten Leistungseigenschaften von der Erdseite her in das Bohrloch eingespritzt. Dabei werden Ablagerungen wie Wachs, Altöl, Rost und Verunreinigungen an den Bohrlochwänden und im Steigrohr mit der Bohrlochreinigungsflüssigkeit vermischt und an die Oberfläche befördert.

 Reinigungsbedarf

1. Gemäß den Anforderungen an die Rohrleitungskonstruktion der Bauplanung wird das Bohrlochreinigungsrohr auf die vorbestimmte Tiefe abgesenkt.

2. Schließen Sie die Erdleitung an, prüfen Sie den Druck der Erdleitung auf das 1,5-fache des für die Planung und Ausführung vorgesehenen Pumpendrucks und bestehen Sie den Test nach 5 Minuten ohne Beschädigung oder Leckage.

3. Öffnen Sie das Gehäuseventil und fördern Sie die Bohrlochreinigungsflüssigkeit. Achten Sie während der Reinigung auf die Pumpendruckänderung. Der Pumpendruck darf den Anfangsdruck der Wasseraufnahme in der Ölformation nicht überschreiten. Erhöhen Sie die Fördermenge schrittweise, sobald der Förderstrom normal ist. Die Fördermenge wird üblicherweise auf 0,3–0,5 m³/min eingestellt, bis die gesamte geplante Menge an Reinigungsflüssigkeit in das Bohrloch gefördert ist.

4. Pumpendruck, Fördermenge, Auslassfördermenge und Leckage sind während der gesamten Brunnenreinigung zu beobachten und zu protokollieren. Steigt der Pumpendruck und verstopft der Brunnen, ist die Pumpe abzuschalten, die Ursache umgehend zu analysieren und zu beheben. Die Pumpe darf nicht zwangsweise weiterlaufen.

5. Nach erfolgreichen Abdichtungsmaßnahmen bei stark leckenden Brunnen wird die Brunnenreinigung durchgeführt.

6. Bei Bohrungen mit starker Sandförderung sollte die Umkehrspülmethode zur Bohrlochreinigung vorrangig angewendet werden, um Spritzwasser, Leckagen und eine gleichmäßige Reinigung zu gewährleisten. Das Bohrgestänge sollte bei der Reinigung mit positiver Spülung häufig bewegt werden.

7. Wenn das Bohrgestänge während des Spülvorgangs vertieft oder angehoben wird, muss die Spülflüssigkeit mehr als zwei Wochen lang zirkulieren, bevor das Bohrgestänge bewegt werden kann. Das Bohrgestänge wird schnell wieder angeschlossen, bis der Bohrlochkopf bis zur geplanten Bautiefe gereinigt ist.

 

Technische Punkte

1. Der Leistungsindex der Bohrlochreinigungsflüssigkeit erfüllt die Konstruktionsanforderungen.

2. Sicherstellen, dass die Flüssigkeitsmessungen beim Import und Export genau sind.

3. Die Tiefe und die Wirkung der Brunnenreinigung müssen den Anforderungen der Bauplanung entsprechen.

4. Minimieren Sie das Eindringen von Bohrlochreinigungsflüssigkeit in die Formation, um die Verschmutzung und Schädigung der Formation zu reduzieren.

5. Nach Abschluss der Bohrlochreinigung sollte die relative Dichte der Reinigungsflüssigkeit am Ein- und Auslass gleich sein, und die Auslassflüssigkeit sollte sauber und frei von Verunreinigungen und Schadstoffen sein.


Veröffentlichungsdatum: 01.08.2023