1. Funktion des nichtmagnetischen Bohrgestänges
Da alle magnetischen Messgeräte bei der Bestimmung der Bohrlochausrichtung das Erdmagnetfeld des Bohrlochs erfassen, müssen sie sich in einer nichtmagnetischen Umgebung befinden. Während des Bohrvorgangs sind Bohrwerkzeuge jedoch häufig magnetisch und erzeugen ein Magnetfeld, das die magnetischen Messgeräte beeinträchtigt und die korrekte Bestimmung der Bohrlochrichtung verhindert. Der Einsatz nichtmagnetischer Bohrgestänge schafft eine nichtmagnetische Umgebung und bietet die für Bohrgestänge im Bohrprozess erforderlichen Eigenschaften.
Das Funktionsprinzip des nichtmagnetischen Bohrgestänges ist in der Abbildung dargestellt. Da die Störfeldlinien ober- und unterhalb des Bohrgestänges keinen Einfluss auf das Messgerät haben, wird eine nichtmagnetische Umgebung für das magnetische Messgerät geschaffen. Dadurch wird sichergestellt, dass die vom magnetischen Messgerät erfassten Daten korrekte geomagnetische Feldinformationen liefern.
2. Nichtmagnetische Bohrgestängematerialien
Zu den Werkstoffen für nichtmagnetische Bohrgestänge gehören Monel-Legierung, Chrom-Nickel-Stahl, austenitischer Stahl auf Chrom-Mangan-Basis, verkupferte Legierung, SMFI-nichtmagnetischer Stahl, inländischer Mangan-Chrom-Nickel-Stahl usw.
Landrill liefert Bohrgestänge in Standard- und Spiralausführung von 3-1/8''OD bis 14''OD gemäß API-, NS-1- oder DS-1-Spezifikationen.
Veröffentlichungsdatum: 02.02.2024








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