11. Auf welche Probleme sollten wir beim Bohren in den oberen weichen Gesteinsschichten achten?
(1) Beim Bohren unterhalb der oberen Formation muss der Bohrmeißel herausgezogen, der Kegelgewindebohrer gewechselt und das Bohrgestänge mit dem Bohrloch verbunden werden.
(2) Aufrechterhaltung einer guten Fließfähigkeit und Sandtransportfähigkeit der Bohrflüssigkeit;
(3) Zum Stanzen, hauptsächlich zum Durchreichen, kann ordnungsgemäß gezogen werden;
(4) Das Bohren mit motorbetriebenen Maschinen ist strengstens verboten;
12. Warum lässt sich die Pumpe nach dem Bohren nicht öffnen? Wie kann man das Problem beheben?
Die Gründe sind:
(1) wenn sich Schmutz im Bohrwerkzeug befindet oder wenn Gegenstände in das Bohrwerkzeug fallen, die das Bohrloch blockieren;
(2) Ist die Vortriebsgeschwindigkeit zu hoch, gelangen Bohrflüssigkeitsspäne in das Bohrwerkzeug oder es kommt aufgrund des Einsturzes der Bohrlochwand zu einem starken Rückstau, wodurch Bohrflüssigkeitsspäne in das Bohrwerkzeug gelangen und das Bohrloch verstopfen;
(3) Der Wandschlammkuchen ist dick, daran haften viele Gesteinsbrocken, und der Bohrmeißel wird beim Bohren in das Wasserloch gequetscht;
(4) Einfrieren von Erdleitungen oder Bohrwerkzeugen im Winter;
(5) Der Bohrfilter ist durch Schmutz verstopft;
(6) wenn der Bohrschlammkuchen zu dick ist oder die Bohrwand einstürzt, der Ringraum nicht glatt ist und die Bohrflüssigkeit nicht zurückfließen kann;
(7) Während des Bohrvorgangs entsteht starker Druck oder mehrere Bohrsäulen fördern keine Bohrflüssigkeit zurück, und der Bohrmeißel wird in das Bohrklein gedrückt, was zum Öffnen der Pumpe führt;
Vorgehensweise: Lässt sich die Pumpe nicht öffnen, müssen zunächst die geologischen Gegebenheiten beseitigt und anschließend die Verstopfung im Bohrloch behoben werden. Ist das Bohrloch verstopft, kann das Bohrwerkzeug weit bewegt und das Bohrloch mithilfe von Druck geöffnet werden. Ist der Ringraum verstopft, sollte das Bohrwerkzeug auf und ab bewegt werden, um den Ringraum zu spülen. Anschließend sollte die Pumpe mit geringem Fördervolumen langsam geöffnet werden. Falls dies nicht zum Erfolg führt, sollte der Bohrvorgang im offenen Bohrlochabschnitt fortgesetzt werden, um die Pumpe erneut zu öffnen, und anschließend mit dem Bohren bis zum Bohrlochgrund begonnen werden. Stellt sich heraus, dass die Formation undicht ist, muss der Bohrvorgang sofort fortgesetzt werden. Die Pumpe darf nicht zwischendurch geöffnet werden, um ein Einstürzen der Formation und ein Festbohren zu verhindern.
13. Was ist die Ursache für den Anstieg des Pumpdrucks beim Bohren? Wie kann man dem entgegenwirken?
Die Gründe hierfür sind: Einsturz des Bohrlochs, Verstopfung des Wasserlochs des Bohrwerkzeugs, große Ansammlungen von Gesteinsbruchstücken in kleinen Bohrlöchern, Veränderungen der Bohrflüssigkeitsleistung, abgenutzter oder beschädigter Schabermeißel, ungleichmäßige Dichte der Bohrflüssigkeit.
Behandlungsmethode: Bei einem Bohrlochkollaps ist eine hohe Spülungszirkulation erforderlich. Anschließend sind Wiederholungsbohrungen, das Entfernen des verlorenen Blocks und Niederdruckbohrungen zur Wiederherstellung des Normalzustands notwendig. Ablagerungen im Bohrgestänge sind durch Drehen oder Auf- und Abbewegen des Bohrgestänges zu entfernen. Steigt der Pumpendruck weiter an, kann der Pumpvorgang gestoppt werden. Die Ablagerungen lösen sich auf und können anschließend abgepumpt werden. Verschlechtert sich die Spülungsleistung, ist der Bohrvorgang einzustellen. Bei ungleichmäßiger Dichte kann Baryt abschnittsweise zugegeben oder mit einer Pumpe unter niedrigem Druck zirkuliert und vermischt werden, um eine homogene Dichte zu erzielen.
14. Was ist die Ursache für den Abfall des Pumpdrucks beim Bohren? Wie kann man dies überprüfen? Wie kann man dem entgegenwirken?
Ursachen für Druckabfall an der Pumpe sind unter anderem schlechtes Pumpenwasser, Leckagen in Rohrleitungen oder Schützen, Kurzschlusszirkulation durch Bohrwerkzeugbeschädigung, Beschädigung des Bohrlochs oder Ablösung der Düse, Bruch des Bohrwerkzeugs, Leckagen, Eindringen von Bohrflüssigkeitsgasblasen usw.
Prüfverfahren: Zuerst werden der Untergrund, der Betriebszustand der Pumpe und die Rohrleitung geprüft. Dabei ist zu beachten, ob das Ventil beschädigt ist oder ein Kurzschluss vorliegt, ob das Manometer genaue Werte anzeigt und ob das Bohrwerkzeug beschädigt oder defekt ist, ob die Düse beschädigt oder abgefallen ist und ob Leckagen vorliegen.
Behandlungsmethode: Bei Beschädigungen im Bohrloch ist eine Notfallreparatur durchzuführen und die Bohrflüssigkeit zu entschäumen. Nach einer Beschädigung des Bohrwerkzeugs oder der Düse ist unverzüglich mit dem Bohren zu beginnen. Das Bohrwerkzeug ist sorgfältig zu prüfen. Während des Bohrens darf der Drehkranz nicht verwendet werden. Starkes Bremsen ist zu vermeiden, um ein Ausklinken und Brechen des Bohrwerkzeugs zu verhindern. Bei einem Flüssigkeitsverlust ist sofort kontinuierlich Bohrflüssigkeit abzupumpen.
15. Die Belastung der rotierenden Lamellenkupplung beim Bohren erhöht sich. Warum wird die rotierende Lamellenkupplung ausgebaut? Wie lässt sich das Problem beheben?
Gründe:
(1) Einsturz von Gesteinsbruchmaterial (z. B. beim Bohren an Verwerfungen, Rissen, Bruchzonen in der Gesteinsformation usw.);
(2) Trockenbohren oder Schlammverpressen;
(3) der Bohrkegel oder das Schaberfragment ist festgeklemmt;
(4) in die Bohrlochhöhle fallende Gegenstände;
(5) Kurzschlusszyklus, die Bohrspäne können nicht austreten;
(6) Die Bohrlochgeometrie ist ungünstig, die Bohrlochneigung ist groß, die Verdrängung ist groß und der Knick ist stark ausgeprägt;
Behandlungsmethode: Zunächst wird geprüft, ob der Bohrmeißel in Ordnung ist. Bei Trockenbohrungen wird das Bohrwerkzeug wiederholt angehoben und aufgeweitet. Zusätzlich wird der Bohrmeißel durch leichtes Drehen geprüft. Bei einem Kurzschluss muss sofort mit dem Bohren begonnen werden, um das Bohrwerkzeug zu überprüfen. Anhand der Formationsprognose, Daten benachbarter Bohrungen und des Rückförderguts werden Lage und Ausmaß des Bohrlocheinsturzes analysiert. Anschließend werden wirksame Maßnahmen ergriffen, um ein Festbohren zu verhindern. Sobald das Problem der Bohrlochrichtung behoben ist, kann das Bohrwerkzeug vereinfacht und das Drehmoment reduziert werden.
16. Was ist die Ursache für den beim Bohren festgestellten Sprung? Wie kann man damit umgehen?
Beim Kegelbohren kommt es zu Fehlbohrungen; die Gründe dafür sind:
(1) Bei den Bohrungen stieß man auf eine Kiesschicht mit weichen und harten Zwischenschichten sowie auf Kalksteinschichten mit ungleichmäßiger Textur.
(2) Bohrlocheinsturz oder herabfallende Gegenstände im Bohrloch;
(3) Zu hohes Drehmoment bei Verwendung eines Bohrers mit großen Zähnen;
Behandlungsmethode: Die Parameter sollten so angepasst werden, dass ein Bohrlochfehler ausgeschlossen wird. Es ist eine umfassende Beurteilung anhand der Lithologie der Formation vorzunehmen. Wenn die Behandlung unwirksam ist, sollte das Bohrlochobjekt berücksichtigt und der Verschleiß des Bohrers überprüft werden. Es sollten wirksame Maßnahmen ergriffen werden, um ein Festbohren zu verhindern.
17. Was ist die Ursache für das Bit-Bouncen? Wie kann man es beheben?
(1) Der Schaber trifft auf die weiche und harte Oberfläche der Formation;
(2) das Gewicht des Bohrers ist zu groß;
(3) Bohrungen in Kiesschichten oder Kalksteinhöhlen;
(4) Formationsblöcke oder herabfallende Gegenstände im Bohrloch;
(5) Kegelstück Schlamm oder Kegel feststecken;
(6) Den Kegel oder die Schaberklinge fallen lassen;
(7) Der Durchmesser des Abstreifers ist kleiner als der Durchmesser des Stabilisators nach dem Schleifen;
Behandlung: Wenn die Ursache der Gesteinsformation durch Anpassung beseitigt werden kann, um den Einfluss des Gewichts auf die Bohrgeschwindigkeit zu eliminieren, und falls dies erfolglos bleibt, kann die Ursache im Bohrmeißel oder in herabfallenden Gegenständen liegen. In diesem Fall sollte eine Bohrinspektion durchgeführt werden, um das weitere Vorgehen zu bestimmen.
18. Wie ist bei einem Bohrloch in der gebrochenen Antriebskette vorzugehen?
(1) Zunächst muss der Kreislauf aufrechterhalten werden;
(2) Bei flachen Bohrungen kann man die Kellystange mit Muskelkraft drehen oder mit einem Gasheber die Drehkranzkette ziehen, um den Bohrer zu bewegen.
(3) Bei tiefen Bohrlöchern wird ein Teil oder das gesamte Gewicht des Bohrwerkzeugs nach unten gedrückt, was zu einer Biegung des Bohrwerkzeugs führt und die Gefahr des Festklemmens verringert.
(4) Organisieren Sie schnell Personal, um die Kette zu greifen und dann das Bohrwerkzeug anzuheben, um nach Wiederaufnahme des Bohrens die normalen Teile zu überprüfen;
19. Warum verheddert sich der Schlauch beim Bohren mit dem Kellyrohr? Wie kann man das Problem beheben?
Der Grund dafür ist, dass das Drehlager defekt ist (z. B. durch Schmiermittelmangel), die Spülrohrscheibe zu fest sitzt, der Kellyschlauch verbogen ist und sich der Drehteller schwergängig dreht, die Verdrehsicherung des Wasserhahns nicht vorschriftsmäßig befestigt ist und der große Haken nicht eingerastet ist. Nachdem der Schlauch um den Kellyschlauch gewickelt wurde, kann dieser mit einer Zange herausgezogen werden. Ist der Wasserhahn oder der Kellyschlauch stark verheddert, kann er entfernt werden. Sitzt das Spülrohr zu fest und nur locker um den Kellyschlauch gewickelt, kann der Wasserhahn mit einer Schlauchschelle fixiert und langsam gedreht werden.
20. Was ist der Grund für die Gewichtsabnahme des hängenden Mittelfingers? Wie kann man dem entgegenwirken?
Der Grund dafür ist, dass das Gewichtsmessgerät defekt ist oder das Bohrgestänge gebrochen ist.
Vorgehensweise: Zuerst wird das Bohrgestänge angehoben, um den Gewichtssensor zu prüfen, ob die Druckleitung, der Gewichtstisch oder die Verbindungsstelle Öl verlieren und ob Teile beschädigt sind. Anschließend wird der Gewichtstisch neu kalibriert. Ist der Gewichtstisch intakt, wird sofort mit dem Bohren begonnen, um das Bohrwerkzeug zu überprüfen und die weitere Vorgehensweise je nach Situation festzulegen.
Veröffentlichungsdatum: 05.08.2024









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